Die aus Rosenheim stammende Lisa-Marie Rettenbacher sammelte bereits vor ihrem Studium an der Musik und Kunst Universität der Stadt Wien (ehemaliges Konservatorium) bedeutende Erfahrungen im internationalen Schauspielbereich. So war sie 2012 als weibliche Hauptrolle „Hansini“ im achtfach ausgezeichneten Bollywoodfilm Blue Mountains zu sehen. Die Dreharbeiten führten sie unter anderem nach Mumbai, New Delhi und Shimla. 

Auch während der vier jährigen Ausbildung hatte Lisa-Marie das Glück, ihren künstlerischen Horizont, sowohl innerhalb der Universität als auch auf externen Bühnen, stets zu erweitern. Zu den fundierten Rollenarbeiten während des Studiums gehören beispielsweise „Prinzessin Leonide“ aus Triumph of Love, „Cathrine“ aus The Theory of relativity, „Viola“ aus Was ihr wollt oder „Jasmin“ und „Schweinchen Dicklinde“ aus Grimm!. Der Begeisterung und auch dem Talent an Bewegung ist es zu verdanken, dass die Rosenheimerin auch vermehrt als Dance Captain in diversen Produktionen fungieren durfte und so mit Choreographen wie Simon Eichenberger, Christoph Riedl und Marcus Tesch eng zusammenarbeiten konnte.   

In den vergangenen Jahren konnte Lisa-Marie unter anderem Bühnen wie die Royal Albert Hall in London, das Ronacher Theater in Wien, das Westfalenstadion in Dortmund, das Odeon Theater in Wien oder das Renaissance Theater in Wien, kennenlernen und bespielen. Kommende Saison wird sie als Teil der Produktion Chicago im Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen zu sehen sein und startet damit ihren professionellen Weg in das Künstlerdasein. 


Da ihr der reproduzierende Teil des Darstellers zwar immer  grosse Freude zu bereiten vermag, jedoch nicht sämtlichen künstlerischen Anspruch stillte, begann Lisa-Marie im Zuge ihres letzten Jahres an der MUK Universität ihre eigenen Stücke zu schreiben. Im Rahmen des Sommerprogramms 2019 vom Reiters Reserve Hotel im Südburgenland ergab sich die Möglichkeit diese dann auf die Bühne zu bringen und als Regisseurin neue Perspektiven in der Theaterwelt zu sammeln.2020 gründete sie gemeinsam mit ihrem Partner Felix Schnabel das Künstlerkollektiv Showerk. Das kollektiv spezialisiert sich auf holographische Tanzshows und individuelle künstlerische Konzeptgestaltung. Showerk setzt einen weiteren Grundstein für ihren Weg im künstlerischen Entwicklungsprozess. 
© Jan Frankl 

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